Herkömmliche Politiker werden Ihnen hier sofort (zynisch, aber zugleich auch zurecht) entgegnen, dass die Natur gar nicht zerstört werden kann. Das stimmt auch meines Erachtens. Zwar können die Lebensgrundlagen zerstört werden, aber nicht die Natur als solche. Die passt sich einfach an. Bekanntlich ist es der Natur egal, ob es Leben auf diesem Planeten gibt oder nicht, noch dazu ausgerechnet ➔
Beitrag komplett anzeigen …
Herkömmliche Politiker werden Ihnen hier sofort (zynisch, aber zugleich auch zurecht) entgegnen, dass die Natur gar nicht zerstört werden kann. Das stimmt auch meines Erachtens. Zwar können die Lebensgrundlagen zerstört werden, aber nicht die Natur als solche. Die passt sich einfach an. Bekanntlich ist es der Natur egal, ob es Leben auf diesem Planeten gibt oder nicht, noch dazu ausgerechnet menschliches Leben. Genau so behandeln die herrschenden Politiker ja auch diesen Planeten, nämlich ganz im Sinne des von Madame Pompadour 1757 geprägten Ausspruches "Nach uns die Sintflut", den ich angesichts des jahrmillionenlang strahlenden Atommülls unserer Zeit schon etwa 1976 abwandelte zu "Nach uns die SintGLUT".
Damals auch begann ich zu unterscheiden zwischen zwei Arten (d.h. Aggregatzuständen) von Natur, die ich zum einen die Echtnatur und zum anderen die Zuchtnatur nannte.
Die "Echtnatur" zerstören wir andauernd, z.B. indem wir einen Urwald roden, um auf dem Boden Getreide anzupflanzen. Oder eben, indem wir "yellow cake" züchten aus fossilem Uranerz.
Wir züchten uns die Natur eben so wie wir dies jeweils für "politisch korrekt" halten. Die Ameisenstaaten machen vermutlich nichts anderes. Allerdings ist die Halbwertzeit des Rückgangs unserer Eingriffe in die "Echtnatur" (bei Plutonium beträgt die Halbwertzeit angeblich 22.000 Jahre) wesentlich schwerwiegender als das, was ein Ameisenstaat als Abänderung von der Echtnatur zustandebringt.
Irgendwann vermutlich, wandelt die Natur die von uns geschaffene "Zuchtnatur" wieder zurück zu "Echtnatur" (das geschieht z.B. auch beim Rosten von Eisen).
Soviel zu meinem damaligen Denken, mit dem ich mich gegen den zynischen Einwand von "Sozialdemokraten" wehrte, die Natur könne ja gar nicht zerstört werden.