Ihre Formulierung ist sehr nahe an juristischer Formulierung. Dieses meinerseits wirklich nicht selbstverständliche große Lob vorab.
Wenn ich darf, möchte ich hier einzelne kritische Anregungen äußern.
Bedenken Sie bitte, dass jedenfalls m.E. die Begriffe "Freiheit" und "Unabhängigkeit" gleichbedeutend, völlig inhaltsgleich sind.
Zudem habe ich mit dem Begriff "Freiheit" folgendes ➔
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Ihre Formulierung ist sehr nahe an juristischer Formulierung. Dieses meinerseits wirklich nicht selbstverständliche große Lob vorab.
Wenn ich darf, möchte ich hier einzelne kritische Anregungen äußern.
Bedenken Sie bitte, dass jedenfalls m.E. die Begriffe "Freiheit" und "Unabhängigkeit" gleichbedeutend, völlig inhaltsgleich sind.
Zudem habe ich mit dem Begriff "Freiheit" folgendes Problem, das ich Ihnen gerne zum Weiterdenken mitteilen möchte:
"Freiheit" ist ein zwar durchaus wichtiger, aber rein negativer Begriff. Denn "Freiheit" bedeutet m.E. nur Abgrenzung im Sinne von "Losgelöstheit". Der sogenannte "Absolutismus", d.h. die völlige "Losgelöstheit" des einzelnen Herrschers, insbesondere der französischen Sonnenkönige, von jeglicher Bindung an die Verfassungsgesetze, insbesondere propagiert von Thomas Hobbes mit seinem Gewaltherrscher-Modell namens "Leviathan", ist eine (totalitäre) Freiheit des jeweiligen Monarchen (Einzelführers), der dadurch zum Tyrannen wird.
"Freisetzung" bedeutet demgemäß bekanntlich nichts anderes als "arbeitslos" machen.
Stellen Sie sich bitte vor, Ihnen käme in irgendeiner Stadt ein Demonstrationszug entgegen, an dessen Spitze Menschen ein Transparent tragen, auf dem das Wort "Freiheit" steht.
Ich glaube, dass Sie das ziemlich normal fänden. Wenn aber statt des Wortes "Freiheit" dort etwa "Losgelöstheit" oder "Losigkeit" oder "Gelassenheit" stünde, dann fänden Sie dies vermutlich seltsam und würden sich an den Kopf tippen.
Aber das Wort "Freiheit" ist ganz genauso inhaltslos.
Nun behaupten die sogenannten "Liberalen", es gebe einen Unterschied zwischen einer blöden, weil nur negativen "Freiheit wovon" und andererseits einer guten, weil angeblich positiven "Freiheit wozu". Und sie, die "Liberalen" würden natürlich immer nur diese positive "Freiheit wozu" meinen, wenn sie von "Freiheit" reden.
Das Problem ist aber, dass es m.E. überhaupt keine "Freiheit wozu" gibt ohne eine "Freiheit wovon".
Wenn Sie z. B. ein Kleinkind zu betreuen verpflichtet sind, aber gerne abends ins Kino ausgehen möchten (= "Freiheit wozu"), dann müssen Sie zuerst einen Babysitter beauftragen, um sich von Ihrer Aufsichtspflicht dieses Kind betreffend zu befreien (= "Freiheit wovon").
Wie Sie daran sehen können, ist Freiheit letztlich immer negativ und ist dieses Gerede der sogenannten "Liberalen" ein geradezu unverantwortliches Geschwätz, mit dem diese nur darüber hinwegtäuschen wollen, dass ihnen die massiven Opfer ihrer jeweiligen "Freiheit wozu"-Politik herzlich egal sind. Sie erzeugen damit planmäßig Bewusstseinsspaltung und letztlich die Spaltung der gesamten Gesellschaft. Sie tun dies genau mit diesem üblen Sprachtrick.