@ Herr Mayer: ich glaube, Sie haben an einer entscheidenden Stelle den Sinn des iParlaments nicht verstanden, deshalb will ich versuchen, es mit einem bildhaften Vergleich zu erklären:
Sie haben offenbar den Eindruck, das iParlament sei wie ein Theaterhaus, wo man hingeht und es wird ein Stück geboten, bei dem man vielleicht auch mal mitspielen kann - oder halt nur klatschen, zahlen, zuschau ➔
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@ Herr Mayer: ich glaube, Sie haben an einer entscheidenden Stelle den Sinn des iParlaments nicht verstanden, deshalb will ich versuchen, es mit einem bildhaften Vergleich zu erklären:
Sie haben offenbar den Eindruck, das iParlament sei wie ein Theaterhaus, wo man hingeht und es wird ein Stück geboten, bei dem man vielleicht auch mal mitspielen kann - oder halt nur klatschen, zahlen, zuschauen.
Die Idee der "Macher" hier war aber, einen Spielort zu bieten, an dem jeder, der vorbei kommt, selbst entscheiden kann, welches Stück er auf die Bühne bringt und die anderen können entscheiden, ob sie eine der angebotenen Rollen annehmen oder nur Zuschauer bleiben möchten. Und als Zuschauer können sie dann klatschen oder abstimmen, wie gut sie das fanden.
Die Buttons dafür sind ja vorhanden, wie Sie sicher gesehen haben.
Wenn Sie ein Stück vorschlagen (z.B. "Umfrage starten"), dann gibt es niemand "da oben in der Leitung des Theaters", der darüber entscheidet, ob es aufgeführt wird oder nicht - das machen alleine die anderen Besucher.
Ebenso kann ich vorschlagen, dass wir eine "Partei10" gründen und alles ausarbeiten - wenn dann aber nur wenige Interesse daran haben, wird eben nichts daraus.
Das ist Demokratie und die wollten wir ganz bewusst hier von Anfang an einbauen. Und auch das iParlament selbst ist natürlich auf "der politischen Bühne" so ein Experiment: viele fordern so ein Instrument, wir bieten es an - und dann muss sich zeigen, ob es angenommen wird.
In gewissem Sinne haben Demokratie und Marktwirtschaft vielleicht mehr gemein, als so mancher wahrhaben will ...