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In dieser breiten Spalte werden die Aspekte von »Direktwahl der Ministerpräsidenten« diskutiert.
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Bew'punkte: 4

Initiator:
Werner Winkler
30.06.2010
12:03 Uhr

Direktwahl der Ministerpräsidenten

In der ZEIT vom 24.6.2010 plädiert der Professor für Politikwissenschaft Frank Decker aus Bonn dafür (auch im Sinne des Altkanzlers Helmut Schmidt übrigens), die Ministerpräsidenten der Länder direkt wählen zu lassen und den Länderregierungen mehr Verwaltungs- als politische Aufgaben zuzuordnen.

Der Artikel ist überaus lesenswert und zukunftsweisend, wie ich finde!

Ein Zitat daraus ➔ Beitrag komplett anzeigen …

 

 

09.12.2010 - 09:04 Werner Winkler
Werner Winkler
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1. – Ministerpräsident Rheinland-Pfalz

Heute morgen im Radio: Obwohl die SPD bei der nächsten Landtagswahl nur um die 35% der Stimmen erwarten kann, würden über 50% Kurt Beck wieder als Ministerpräsidenten wählen, wenn sie das direkt dürften.

Das sollte eigentlich zu denken geben, ob das nicht "Volkes Wille" ist, den "Landesvater" (bzw. die Landesmutter) direkt wählen zu lassen.

Herr Mappus wäre sicher not amused . ➔ Beitrag komplett anzeigen …

 

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27.02.2011 - 10:10 Werner Winkler
Werner Winkler
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2. – Wieder ein kleiner Schritt nach vorne

Wie schon vor einigen Jahren in Baden-Württembergs CDU durften nun auch die Mitglieder der SPD in Schleswig-Holstein ihren Ministerpräsidenten-Kandidat in einer Urwahl bestimmen.

http://www.ndr.de/regional/schleswig-holstein/stimmenauszaehlung101.html

Dass dabei die Wahlbeteiligung hoch war, zeigt mir, dass ein Bedürfnis nach mehr Mitwirkung da ist - und dass das in absehbarer Zeit auch ➔ Beitrag komplett anzeigen …

 

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27.02.2011 - 14:30 R. Zimmermann
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3. – Direktwahl durch die (Nichtwähler-) Bürger

Ich weiß nicht recht. Mir scheint, dass die Urwahl der SPD-Mitglieder in Schleswig-Holstein nicht wirklich neu ist. Diese Urwahl wollte Stegner haben, um seinen Konkurrenten Albig loszuwerden. Albig gewann aber mit 57 %, wohingegen Stegner nur 32 % erhielt. Eine solche Urwahl gab es schon mal 1993, als Scharping zum Parteivorsitzenden gewählt wurde gegen Schröder und Wieczorek-Zeul. Als Kanzle ➔ Beitrag komplett anzeigen …


zuletzt bearbeitet am: 27.02.2011 - 14:48

 

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27.02.2011 - 15:17 Werner Winkler
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4. – Direktwahl-Kampagne

@ R. Zimmermann: Wie Herr Mayer fordern Sie, etwas zu tun, damit die Verfassung (in Baden-Württemberg als Anfang vielleicht) so geändert wird, dass eine Direktwahl des Ministerpräsidenten durch die Bürger eingeführt wird.

Wie stellen Sie sich das vor? Ich habe grade keine Idee, die erfolgversprechend genug ist, dass sich der Einsatz dafür lohnt, bin aber neugierig und offen.

 

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27.02.2011 - 16:11 R. Zimmermann
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5. – Direktwahl-Kampagne als Offensiv-Stategie

@ W. Winkler
Ja, ich weiß, dass ich insoweit übereinstimme mit Herrn Mayer. Es fragt sich aber, ob er auch eine vernünftige Vorstellung für ein geeignetes Wahlrecht hat. Das halte ich für eher unwahrscheinlich, leider. Bezeichnenderweise wünscht er sich ein "Team" sowie "Fachberater für die Beachtung aller Regeln und Gesetze", als ob ich nicht schon längst alle beachtlichen "Regeln ➔ Beitrag komplett anzeigen …


zuletzt bearbeitet am: 27.02.2011 - 16:15

 

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27.02.2011 - 18:03 Werner Winkler
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6. – Nächster Schritt zum Ziel?

Okay, also wie haben bisher:

1. Hilflosigkeit gepaart mit dem Willen, etwas zu ändern
2. Fachwissen und ein ausgearbeitetes Konzept
3. ein iParlament
4. ein Ziel (Direktwahl des MP)
5. eine gewisse Bereitschaft in der Bevölkerung

Und nun? Was sollte der nächste Schritt in Richtung des Ziels sein?

Wie Holger Hägele schon geschreiben hat, ist die Verfassung in BW so gestrickt, dass ➔ Beitrag komplett anzeigen …

 

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27.02.2011 - 19:30 R. Zimmermann
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7. – BILD etc.

Ja, Herr Winkler, diese Gefahren bezüglich Baron zu Guttenberg, BILD sowie Sarrazin beschreiben Sie völlig realistisch. Das gilt aber nur bei immanentem politischen Denken, d.h. nur auf der Grundlage des üblichen spalterischen Wahlrechts, das zunächst das Bewusstsein spaltet und sodann ganz real den Zusammenhalt der Gesellschaft spaltet zugunsten der jeweiligen Führung (nach dem Motto: "Wen ➔ Beitrag komplett anzeigen …


zuletzt bearbeitet am: 27.02.2011 - 20:35

 

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28.02.2011 - 08:48 Werner Winkler
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8. – Einigung vor Aktion

@ R. Zimmermann: Hm, das verstehe ich jetzt nicht - eine Mini-Gruppe soll sich vorab einigen, welches Wahlrecht der Bevölkerung vorgeschrieben werden soll?

Das scheint mir ein Paradox zu sein. Müsste man nicht zuerst die Bevölkerung, die später (z.B. den Ministerpräsident) direkt wählen/abstimmen soll fragen, welches Wahlrecht sie bevorzugt?

Es könnte ja auch sein, dass die Mehrheit ➔ Beitrag komplett anzeigen …

 

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28.02.2011 - 09:35 erich mayer
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9. – Meine Kompetenz

Herr Zimmermann
Ich weiß , daß Sie mich für unterbelichtet halten.
Auch daß Sie sich mit den Gesetzen und Regeln gut kennen .
Dazu muß ich Ihnen sagen – leider – eine gelebte Demokratie wird nicht
nur von einem klugen Mann gemacht.

Herr Winkler hat recht – die Bürger haben ganz andere Sorgen als die Präsidenten Wahl
----- Welche ----- das sollte die Initiatoren-Gruppe rausf ➔ Beitrag komplett anzeigen …


zuletzt bearbeitet am: 28.02.2011 - 09:39

 

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28.02.2011 - 09:41 R. Zimmermann
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10. – Paradox ?

@ W. Winkler
Wie soll ein Volksbegehren gestartet werden, ohne dass ein Gesetzentwurf formuliert wird ?
Im 9. Textbeitrag namens "Ba-Wü-Verfassung" zum Thema "Ministerpräsident Baden-Württemberg 2011" in der Rubrik "Personen vorwählen" habe ich bereits ausführlich die Verfassungs- und Gesetzeslage in Ba-Wü beschrieben.

Danach gilt unter anderem gemäß Art.59 Abs.2 der Ba-Wü-Ver ➔ Beitrag komplett anzeigen …

 

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28.02.2011 - 09:55 erich mayer
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11. – dranbleiben bitte

Weiter so Herr Zimmermann !
Martin Luther war zuerst auch alleine und noch ohne Internet.
Wir sehen an zu Guttenberg – wie viel eine einzige Person Wind machen kann.
Beim richtigen Thema ( Idee ) sind alle wach .

Wie wäre das Thema
Vetorecht für die Bürger bei wichtigen Gesetzen ?


zuletzt bearbeitet am: 28.02.2011 - 10:03

 

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28.02.2011 - 15:53 Werner Winkler
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12. – Gesetzesentwurf für Volksbegehren

@ Herr Zimmermann: Wenn ich eines während meiner bisherigen politischen Betätigung gelernt habe, dann dies: wenn man das, was man fordert, nicht selbst lebt oder vorlebt, wird man über kurz oder lang unglaubwürdig.

Was ist denn das Ziel der hier diskutierten Veränderung? Mehr Beteiligungsmöglichkeiten für die Bürger. Das kann dann wohl kaum dadurch erreicht werden, dass man gleich zu B ➔ Beitrag komplett anzeigen …

 

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28.02.2011 - 18:58 R. Zimmermann
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13. – Paradoxe "Besserwisserei"

JEDES Volksbegehren ist wie ich glaube zwangsläufig sozusagen eine Art von "Besserwisserei". Auch ein Volksbegehren/Volksentscheid über den Stuttgarter Bahnhof lässt sich von daher problemlos als "Besserwisserei" brandmarken, ohne dies aber tatsächlich zu sein.

Immerhin entscheidet sowohl über das jeweilige Volksbegehren als auch beim anschließenden Volksentscheid niemand anders als ➔ Beitrag komplett anzeigen …


zuletzt bearbeitet am: 28.02.2011 - 19:08

 

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01.03.2011 - 09:26 Werner Winkler
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14. – Zu Gast im iParlament

@ Herr Zimmermann:
Ich glaube, Sie haben da etwas missverstanden - ich bin auch nur ein "Gast" im iParlament, auch wenn ich zu denen gehöre, die es sich ausgedacht und es technisch-praktisch umgesetzt haben.

Ich treffe keine Entscheidungen, was "hier" gemacht wird oder auf welche Aktionen "wir" uns einigen könnten. In dieser Angelegenheit sind alle iParlamentarier völlig gleich geste ➔ Beitrag komplett anzeigen …


zuletzt bearbeitet am: 01.03.2011 - 09:27

 

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01.03.2011 - 09:55 erich mayer
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15. – Bravo

Herr Zimmermann

Das war mal in meine Kerbe !


zuletzt bearbeitet am: 01.03.2011 - 09:56

 

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01.03.2011 - 09:57 erich mayer
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16. – Bravo

einmal reicht


zuletzt bearbeitet am: 01.03.2011 - 09:58

 

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